Endosonographie

Endosonographie (Ultraschalluntersuchung über den After oder die Scheide)

Die Untersuchung mit dem Ultraschall wird im Liegen und noch besser im Sitzen durch-geführt, um einen möglichst realistischen Eindruck über die Beschwerden der Patienten zu erhalten.

Oft klagen Patienten über einen anhaltenden Druck auf dem Becken bei der Entleerung oder dass die Entleerung selbst, obwohl der Stuhl geformt und weich ist, sehr anstrengend ist. Sie müssen oft sehr stark pressen.

Seit März 2015 haben wir unsere bisherigen hervorragenden technischen Diagnose-möglichkeiten mit der Endosonographie (inkl. Elastographie und 3D-Rekonstruktion) auf den neuesten Stand gebracht.

Die neue Software des Gerätes erlaubt uns eine schnellere Arbeitsweise (höhere Bild-auflösung und schnelle Bilderfassung). Damit lassen sich aufgenommene Bilder oder ganze Filme auch nach der Untersuchung zur weiteren Auswertung in Ruhe bearbeiten.

Die neue Hardware besteht aus einer sehr dünnen Sonde. Damit ist die Belastung während der Untersuchung für die Patienten deutlich geringer – bei uneingeschränkter Aufnahme-qualität.

Anhand der verbesserten farblichen Darstellung können wir Veränderungen direkt am LIVE-Bildschirm nahe bringen.

Eine weitere Errungenschaft ist die Darstellung der unterschiedlichen Elastizität der Beckenbodenorgane (Elastographie) und die dreidimensionale Darstellung (3D-Darstellung). Hier wird die Identifikation von erkranktem und gesundem Gewebe deutlich erleichtert. Damit können wir eine bessere räumliche Vorstellung von den anatomischen Gegebenheiten vermitteln.

Ob es sich um eine Veränderung im Enddarmbereich / Beckenboden handelt oder um eine rechtzeitig entdeckte Erkrankung, die jetzige Technik der Endosonographie stellt eine erhebliche Verbesserung im Vergleich zu vorher dar und eröffnet weitere, ganz neue Möglichkeiten.

Die Vorteile auf einen Blick:

  1. Kürzere Untersuchungszeit, keine Strahlenbelastung, jederzeit verfügbar und damit keine Wartezeiten bei speziellen Fragestellungen
  2. Exaktere Auswertung durch Nachbearbeitung
  3. Spezielle Techniken zur besseren Darstellung der Organunterschiede
  4. Die erhaltenen Ergebnisse präzisieren die Diagnose vor der eigentlichen Behandlung.
  5. Die Behandlungsmöglichkeiten sind viel besser planbar.
  6. Nachuntersuchungen (sog. „Follow-Up“) ermöglicht, das Behandlungsergebnis jederzeit genau zu dokumentieren und ggf. die Therapie rechtzeitig anzupassen.
  7. Die Technik übertrifft in vielen Fragestellungen, gerade bei Erkrankungen des Beckenbodens, die etablierte dynamische MRT-Untersuchung (Kernspintomographie) und die klassische Defäkographie (Röntgenuntersuchung) durch die hohe Detailauflösung.

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann rufen Sie uns einfach an. Wir geben Ihnen gerne Auskunft, ob und in welcher Weise Sie davon profitieren können.

Ihr

Dr. Stephan Potzler

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